Kathrin Koehler Unterwegs Fuer Zwickau

Unterwegs für Zwickau

Liebe Zwickauerinnen und Zwickauer,

wie im Leben ganz allgemein geht es auch im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit immer um das Kleine und das große Ganze zugleich. So eben auch in der Politik, im globalen, nationalen und kommunalen Maßstab.

Um mich über die Arbeit und Interessen vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger zu informieren, bin ich in Zwickau und seinen Stadtteilen unterwegs. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, vor Ort ins Gespräch zu kommen und nicht darauf zu warten, bis die Zwickauer mit ihren Anliegen an meine Tür klopfen.

Es ist wichtig, nicht nur auf Gewerbe, Kultur oder soziale Einrichtungen zuzugehen, sondern auch auf jeden Einzelnen. Deshalb besuche ich Akteure in ihrem Umfeld. Ich durfte feststellen, wie engagiert und motiviert meine Gesprächspartner sind und wie sehr sie sich den persönlichen Kontakt zur Politik wünschen. Natürlich wollen wir zusammen einiges bewegen und das nicht nur in Wahlkampfzeiten. In den kommenden Wochen werde ich noch viele Besuche angehen, um mir mit einem Blick ganz nah auch ein ganz klares Bild zu machen, wo der Schuh drückt, wo etwas sehr erfolgreich läuft und wo eine dringende und nachhaltige Unterstützung gut tut.

Ich bin gerne unterwegs und es ist meine Aufgabe zuzuhören und mitzudenken. Sie können sich ohne zu zögern bei mir melden, ob es ums Kleine geht oder ums Große. In Zwickau und für mich ist beides gleichermaßen von Bedeutung.

Ich wünsche Ihnen eine schöne sonnige Sommerzeit,

auf bald

Ihre Kathrin Köhler

Kathrin Köhler - Unterwegs für Zwickau.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Schneppendorf

Nein zum Kiesabbau in Schneppendorf

Zwickau, 5. August 2020

Stadtbezirk Zwickau-Nord/amtliche Nummer 38 – hinter diesem verwaltungstechnischen Namen verbirgt sich ländliche Idylle pur – Schneppendorf, ein 550-Seelen-Stadtteil Zwickaus.

Dort wird seit jeher dörfliche Gemeinschaft gelebt - nicht nur rund um die Freiwillige Feuerwehr und die große Dorfeiche herum. Junge Familien haben hier ihr Heim im Grünen gefunden, nicht wenige Anwesen werden über Generationen vererbt – nicht ohne Grund, denn es ist einfach ein schönes Stück Heimat. Und genau so schön und friedlich soll es bleiben.

Es braucht daher keine großen Worte, um zu verstehen, was die Anwohner empfinden und befürchten, wenn wie hier seit 2008 und wieder ganz aktuell das Thema Kiesabbau in unmittelbarer Nähe zum Dorf auf einer unerfreulichen Tagesordnung steht. Denn für das Gebiet zwischen den Waldgebieten Tännigt (Richtung Ortsausgang nach Thurm) und dem Graurock, wo heute landwirtschaftliche Flächen liegen, gibt es (unerwünschte) Pläne zum Kiesabbau.

Und genau dorthin hatten mich einige Schneppendorfer gebeten. Die Bürgerinitiative „Zwickau-Schneppendorf Pro Natur“ kämpft mit vielen Anwohnern schon über Jahre mit viel Kraft, Ernsthaftigkeit und finanziellem Aufwand gegen die Abbaupläne und für eine intakte Natur. Natürlich bin ich solidarisch und kann mich ihren Argumenten nur anschließen. Auch künftig werde ich die bekannte Haltung der Stadt vertreten: Nein zum Kiesabbau in Schneppendorf.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Gehoerlosenzentrum

Kathrin Köhler besucht Gehörlosenzentrum Zwickau

Zwickau, 1. August 2020

Den Lärm unserer sich stets beschleunigenden Welt vergessen – einfach mal nichts hören und nichts zu hören bekommen.
Doch wie es ist, nichts, überhaupt nichts hören zu können, vermögen wir uns nicht vorzustellen, auch nicht, wenn wir uns für ein paar Sekunden die Ohren zuhalten. Gehörlos zu sein, vielleicht ein Leben lang, was für ein Schicksal. Wie viel Schönes bleibt stumm und ungehört? Bestimmte Gefahrensituationen kündigen sich nur akustisch an, im Alltag und im Beruf ist einem Gehörlosen manches nicht zugänglich. Doch es herrscht nicht einfach Stille …

René Biela, Leiter des Gehörlosenzentrum Zwickau e.V., hat mich eingeladen, um über die Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderung in ihrem Alltag zu sprechen. Das Gehörlosenzentrum in der Ebersbrunner Straße 25 in Planitz gibt es seit 1993. Dieser barrierefreie Ort der Begegnung ist zudem eine Beratungsstelle. Ebenso ist dort der Integrationsfachdienst untergebracht, zuständig z. B. bei Fragen, die Gehörlose im Zusammenhang mit ihrem Berufsleben haben. Hier wird selbstverständlich der Grundsatz gelebt, dass jeder Mensch als eigenständige und vollwertige Person zu unserer Gesellschaft gehört. Wie sollte es auch anders sein? "Es geht um Gerechtigkeit", weiß Barbara Schütte, Leiterin der Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache. Sie hat ihr Domizil an derselben Adresse, wo beide Institutionen eng zusammen arbeiten. Gerechtigkeit vor allem in der Hinsicht, dass auch gehörlose Menschen Zugang zu allen Informationen haben, die uns zur Verfügung stehen und deren leichte Zugänglichkeit wir nie hinterfragen. Ganz ohne Frage aber kommunizieren Gehörlose genauso intensiv wie wir, die Gebärdensprache ist eine reiche und differenzierte Sprache. Und Corona? Es war nicht einfach, erklärt mir Barbara Schütte, das Thema Corona, die damit verbundenen Gefahren und alltäglichen Probleme in die Gebärdensprache zu übersetzen. Wir können, ja müssen alle einander zuhören, nur so funktioniert ein Leben miteinander.

www.gehoerlosenzentrum-zwickau.de/
www.landesdolmetscherzentrale-gebaerdensprache.de/

Hauptstrasse Facebook Titel Nr 26

Die Hauptstraße als Sorgenkind der Innenstadt

Zwickau, 29. Juli 2020

Heute sprechen Bilder. Sie sind Dokumente und ein Appell zugleich.

Es geht um die Hauptstraße. Sie ist ein Sorgenkind der Innenstadt.

Bitte sehen Sie sich alle Photos genau an. Der traurige Weg und damit die Abfolge der Bilder beginnen am Schumannplatz Richtung Hauptmarkt. Manche Immobilien stehen schon Jahre leer, manche seit kurzem, wenige werden neu bezogen. Es ist aber die schiere Menge ungenutzter Immobilien (nicht nur im Erdgeschoss), die uns drastisch vor Augen führt, hier ist viel Einsatz und Handeln für die Zukunft vonnöten.

Besonders zu schätzen ist auf der anderen Seite, dass schon heute hochkarätige und traditionsreiche Geschäfte, Dienstleister und weitere Akteure aus vielen Bereichen der Hauptstraße tagtäglich ein attraktives Gesicht geben.

Nach meiner Meinung hat die Hauptstraße ein vielversprechendes Potential, um wieder ein Anziehungs- und Knotenpunkt erster Kategorie zu werden, also eine belebte Einkaufs- und Flaniermeile. Mehr Wohnungen und Gaststätten können das ihre dazu beitragen. Heißt das Motto dieses Sommers "Urlaub zu Hause", dann gilt für mich das Fazit "Kaufen vor Ort" ganz generell und weit über diese Tage hinaus. Ein Appell an uns alle. Für uns alle.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Mhp

Kathrin Köhler besucht Mobile Heilerziehungspflege (MHP)

Zwickau, 27. Juli 2020

Der Corona-Not geschuldet mussten sich im März die Teams der Mobilen Heilerziehungspflege (MHP) neu orientieren und organisieren. Katrin Günther sagte damals, sie müsse nun erst einmal sehen, wie die umfangreichen Hilfsproramme einzutakten sind. Ihre "Schützlinge" mit einer jeweils unterschiedlichen Kranken- und Leidensgeschichte sind eigentlich auf permanente und flexible Hilfe angewiesen. Dennoch mussten sie immer wieder warten auf die ihnen zustehenden Pflegemaßnahmen. "Mit einem Lächeln geht alles leichter" – dieses Motto der vielfach preisgekrönten MHP trifft jetzt die Stimmung wieder eher, wie ich beim aktuellen Gespräch gespürt habe. Die Erhöhung der Lebensqualität, eine ganzheitliche Pflege und Betreuung sowie die Hilfe zur Selbsthilfe sind die Eckpfeiler der Betreuung.

Oft begegnen Katrin Günther und ihren Teams Kranke und Pflegebedürftige in nicht einfachen familiären Umständen. Bei zwei Besuchen, die ich begleiten durfte, lernte ich ein krankes Kind kennen samt schwierigem Zusammenleben mit den Geschwistern und der alleinerziehenden Mutter. Wenn die MHP auf solche Situationen trifft, sind besondere Empathie und psychologische Erfahrung gefragt, mit dem Ziel: Abwechslung, kleine Höhepunkte und ein besseres Wohlbefinden schaffen beispielsweise durch Bewegung.

Die Teams der MHP, die ihre Zentrale in der Leipziger Straße hat, sind täglich in der gesamten Stadt unterwegs, selbstverständlich mit dem Ansporn, den schwierigen Alltag bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit angenehmer, interessanter und selbstbestimmter zu gestalten. Eine tagtägliche Herausforderung für alle Beteiligten. Hierfür meine Hochachtung!

Mehr Informationen auf https://www.mhp-zwickau.de/

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Plastikfluten

Kunstprojekt "Plastikfluten"

Zwickau, 21. Juli 2020

Viel zu oft quillt allerorten Plastikmüll aus den ungezählten gelben Containern, so auch in unserer Stadt. Ich selbst bin schon seit Jahren eine konsequente "Mülltrennerin" und wundere mich doch, was allein in meinem Haushalt pro Woche an Plastikabfällen anfällt. Nun rüttelt der Kunstverein Freunde Aktueller Kunst in der Hauptstraße mit seinem aktuellen Kunstprojekt "Plastikfluten" an unserm ökologischen Bewußtsein. In den vergangenen Wochen haben viele Vereinsmitglieder, Nachbarn, Geschäftsleute und viele andere Unterstützer des Umweltprojekts jede Menge Plastikmüll gesammelt und diesen in das FAK-Quartier gebracht. Als drastische Warnung wurde in einem der Ausstellungsräume eine 7 Meter lange, begehbare Höhle in einen Plastikberg "gebaut – eine richtig aufwändige, eindrucksvolle Installation. "Ökologie, Kunst und Kultur gehören eng zusammen. Erst recht beim globalen Großthema der Plastikverschmutzung, die das Leben aller Erdbewohner vergiftet und bedroht", so der FAK-Vorsitzende Klaus Fischer. In der Ausstellung sind auch weitere warnende und manchmal auch humorvolle Beispiele zu sehen, sorgsam mit allem aus Plastik umzugehen. Eine ganze Reihe von Partnern sind beim "Plastikfluten"-Projekt mit im Boot: die Volkshochschule zusammen mit der Abfallwirtschaft des Landkreises, Fridays for Future, der Unverpackt-Laden, das Puppentheater, Schüler des Clara-Wieck-Gymnasiums, #zwickaugehtauchanders und Künstler wie die GeBruederOnkel und Glenn West.

Wie man auf einem der Fotos sieht, wurden zur Eröffnung alle Besucher von Käpt’n Glitzerbart begrüßt, einer Marionetten-Performance von drei Kindern, die sich im Sommerferienkurs 2019 des Puppentheaters mit Plastikmüll beschäftigt haben. Das war ein schöner Start der Ausstellung, die noch bis zum 28. August zu sehen und "begehbar" ist.

Wer alle aktuellen Termine zu den Veranstaltungen erfahren möchte, findet sie auf der Vereinsseite: www.freunde-aktueller-kunst.de

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Kleingarten

Schrebergärten als liebgewonnene Oasen im Grünen

Zwickau, 19. Juli 2020

Es gibt sie, die wahren Schrebergartenfans. Viele Familien sind Kleingärtner bereits über Generationen. Ein neuer grüner Trend, auch in unserer Stadt, macht Kleingärten nun für junge Familien attraktiv. Für alle Pächter ist der Kleingarten die liebgewonnene Oase im Grünen, in der sich der Alltag für eine Weile vergessen lässt. Ausspannen, so wie jeder mag, ist angesagt. In einer gut geführten Anlage ergeben sich bald herzliche Nachbarschaften über den Gartenzaun. Gemeinsam feiert man manch schöne Gartenparty und fachsimpelt über den besten grünen Daumen.

Ihre Gartenpforte für mich geöffnet hat Familie Döge in der Kleingartenanlage Hoffnung an der Kopernikusstraße. Für sie ist es ihr kleines Reich zum Wohlfühlen - fernab des Zentrums. Für mich war es ein ganz anderer, unvermuteter Start ins Wochenende. Vielleicht vergisst man den Alltag nicht ganz, aber ihn abzuschalten funktioniert schon mal recht gut.

Ich finde, Kleingärten passen in jede Zeit und ermöglichen auch in unserer Stadt eine naturverbundene Form von Gemeinschaft. Dem Stadtverband der Kleingärtner Zwickau Stadt gehören 102 Kleingartenvereine an. Mit seiner Kleingartenbörse hilft er interessierten Gartenfreunden die am besten geeignete Wohlfühloase zu finden. In den sozialen Medien konnten wir in den letzten Tagen lesen, dass die Kleingartenanlage Oberhohndorf Nachwuchssorgen hat und hier schön angelegte Gärten zu pachten sind. Bei Interesse melden Sie sich dort oder stöbern Sie einmal unter www.kleingartenboerse-zwickau....

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Rottmannsdorf

Besuch in Rottmannsdorf

Zwickau, 18. Juli 2020

Wieder unterwegs ... dieses Mal fernab meines Büros am Hauptmarkt. Ich besuche Rottmannsdorf. Und: Wahlwerbung kann, wie man auf den Fotos sieht, auch ein ganz besonderes Vergnügen sein ... Unsere ländlichen Stadtteile wie Rottmanndorf machen die Gesamtstadt mit all ihren Facetten aus. Gerade in Corona-Zeiten waren viele Zwickauer froh, Grün und Natur direkt vor der Haustür zu finden; auf den Spazierwegen – wie sagt man so schön – durch Felder, Wiesen und Auen, aber auch im Wald, trifft man viele Naturfreunde und Menschen, die sich für ein paar Stunden erholen möchten.

In Rottmannsdorf besuche ich den über die Region hinaus bekannten Bauer und Anguszüchter Uwe Heinz, seine Frau und die beiden Söhne. Ein gut funktionierender Familienbetrieb. An Verkaufstagen reiht sich eine große Schlange der Kunden im Hof. Während der Coronazeit spüren wir einmal mehr den Vorzug regionaler Anbieter mit ihrem breiten Sortiment. Angusrinder erhalten übrigens keinerlei Kraftfutter oder ähnliche "Nahrungsergänzungen". Das feine Fleisch kommt allein vom Grün auf der Weide. Das war für mich neu.

Den Rottmannsdorfern, wie natürlich auch den anderen Gemeinden Zwickaus, ist es wichtig, immer in die Überlegungen der Stadt für ihren Stadtteil einbezogen zu werden. Genau das will ich natürlich umsetzen.

Und ein PS: Suchen und finden Sie Hofläden in ihrer Nähe. Es lohnt schon wegen der hohen Qualität der Angebote, man unterstützt aber auch die Bauern, Landwirte und Agrarerzeuger in schwierigen Zeiten.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Thw

Industriegeschichte vor Ort erleben

Zwickau, 12. Juli 2020

Der rote Klinkerbau hinter mir wird heute teilweise vom Technischen Hilfswerk genutzt. Sonst ist er wie nicht wenige technische Denkmale nur vereinzelt bekannt. Es ist schwer vorstellbar, dass hier über Dekaden die Webstühle gleichmäßig ratterten. Es war der Standort der Bobinetweberei und Produktionsgebäude der Spitzenweberei R. Kant KG. Wirken der Fabrikanten, Geschichten der Familien, Bezüge zu Zwickau sind interessant wie ich finde, aber ohne Anlass beschäftigt sich damit im Alltag kaum jemand. Der Anlass ist nun gefunden. Die sächsische Landesausstellung im Audibau hat geöffnet. Ich glaube, wenn man durch die Ausstellung sensibel für die Industriegeschichte vor Ort geworden ist, ist es auch besonders, Bauwerke, Brücken und ein Wohnquartier wie die Nordvorstadt in einem anderen Blick zu sehen als dem alltäglichen.

Kathrin Köhler - Erste Wahl für Zwickau.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Whz

Kathrin Köhler besucht Westsächsische Hochschule Zwickau

Zwickau, 11. Juli 2020

Zu den Highlights der Landesausstellung, die in diesen Tagen öffnet, zählen herausragende Meisterwerke der Ingenieurskunst, die wir schon fast wie ein großes Gesamtkunstwerk erleben können. Hervorragend kuratiert kann uns diese Ausstellung mit großem Stolz erfüllen.
Aber natürlich blicken wir in Zwickau nicht nur auf die historischen Errungenschaften zurück. Zukunftsträchtiges Know-How im Bereich der Ingenieurwissenschaften, wie etwa in der aktuellen Fahrzeugtechnik und in etlichen anderen Bereichen, wird schon jetzt Erfolg versprechend hier vor Ort entwickelt – in der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Die gute und weitreichende Zusammenarbeit zwischen unserer Stadt und der WHZ ist auf vielen Fachgebieten unerlässlich für die Weiterentwicklung Zwickaus als bedeutendes Oberzentrum in Sachsen. Deshalb findet diese vielfältige und nachhaltige Kooperation auch künftig meine volle Unterstützung. Hier im Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Kassel, Rektor Westsächische Hochschule Zwickau

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Fsv

Klassenerhalt unseres FSV Zwickau

Zwickau, 5. Juli 2020

Was für ein Wochenende!

Welche Emotionen!

Was für eine Stadt!

Das Wochenende hat in Zwickau gezeigt, was wir auf die Beine stellen können, wenn alle gemeinsam und mit frischer Energie an einem Strang ziehen:

Der Klassenerhalt unseres FSV Zwickau

und

mit Classics unter Sternen

die erste Großveranstaltung in Sachsen nach Corona mit 1000 überglücklichen Besuchern.

So muss es weitergehen:

miteinander,

mit großen Gefühlen für Zwickau,

mit ganzer Kraft eines jeden, dem Zwickau am Herzen liegt.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Alippi

Kathrin Köhler besucht Sanitätshauses Alippi

Zwickau, 4. Juli 2020

Tritt ein Pflegefall in der Familie ein, ob sehr plötzlich oder schon länger absehbar, für alle Betroffenen ist dies eine nicht leicht zu ertragende Zäsur. Geklärt werden muß dann, wie in der Pflegesituation mitfühlend, aber auch effizient geholfen werden kann und wie sich der Alltag bei allen Einschränkungen so angenehm wie möglich gestalten lässt. Zudem ist zu überlegen, welche technischen Hilfsmittel sind geeignet, um sie dann für jeden Betroffenen optimal anzupassen. Weit mehr als ein Firmenbesuch war mein auch menschlich berührendes Treffen mit Karsten Alippi und Carolin Alippi. Im umfassenden Portfolio des Sanitätshauses Alippi steht immer im Vordergrund, wie der technische Fortschritt konkret abgestimmt werden kann auf die jeweiligen Bedürfnisse kranker oder alter Menschen. Lange sprachen wir in der Silikonwerkstatt über die akribische, bis ins kleinste Detail genaue Nachbildung von Gliedmaßen oder überhaupt von Hilfsmitteln aus Silikon, einem wahren Alleskönner aus Kunststoff.

Die erfolgreiche Firmengeschichte des Sanitätshauses Alippi begann als Familienunternehmen bereits 1877. Zur Tradition des Hauses gehört auch die engagierte Ausbildung von Lehrlingen. Für sie, aber auch für jeden e Herausforderung älteren, kranken Mangestammten Mitarbeiter ist es immer wieder eine besonderenschen zu begegnen, ihnen beispielsweise den Umgang mit einer Prothese zu erklären und sie zu motivieren trotz ihrer Krankheit nicht den Lebensmut zu verlieren. Für Zwickau ist es ein besonderes Privileg ein derart breit aufgestelltes, bestens strukturiertes Traditionsunternehmen vor Ort zu haben.

Zwei eindringliche Wünsche meiner beiden Gesprächspartner an unsere künftige Stadtentwicklung bestimmen auch weiterhin meine Arbeit für Zwickau: Das Positive und Schöne unserer Stadt muß über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht werden. Und: An einigen Stellen bedarf es weniger Reglementierung und mehr Kreativität, um als Zukunftsstadt für junge Menschen attraktiv zu werden und zu bleiben.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Lichthaus

Das Lichthaus in Neuplanitz

Zwickau, 3. Juli 2020

Ein Anfang ist gemacht. Es ist wichtig und es besteht echter Handlungsbedarf:

Ganz konkrete Überlegungen und Ideen, die ich von Fabian Lorenz und seinem Team vom Lichthaus e. V. erfahren habe, ließen gemeinsam das Projekt Gabentisch im wahrsten Wortsinn Gestalt annehmen. In Corona-Zeiten wurde die Benachteiligung (zu) vieler Kinder wirklich dramatisch. Es gab weder die Schulspeisung, noch hatten sie die Chance in offenen Einrichtungen Unterstützung zu bekommen. Das Lichthaus e. V. wollte und konnte helfen, etwa mit der regelmäßigen Hausaufgabenbetreuung. Und Fabian Lorenz weiß, dass auf einige seiner Schützlinge zu Hause keine ausreichende Mahlzeit oder wenigstens ein Obstkorb warten. Deshalb haben wir jetzt in einer geschützten Grünfläche vor dem Hochhaus Neuplanitzer Straße 31 einen Gabentisch errichtet und bestückt - einfach mal vorbeikommen. Frisches Obst und Gemüse, aber auch haltbare Lebensmittel werden dort gerne in Empfang genommen. Ein hilfreiches Geben und Nehmen. Die Kinder müssen sich nicht anstellen und können ganz ohne Scham zu empfinden zugreifen. Das Team vom Lichthaus e. V. freut sich, wenn sich die Kinder freuen und sich am Gabentisch wie selbstverständlich einfinden. So wird dieses Naturalien-Angebot zugleich ein guter Ort für Gespräche. Wie die Grünfläche um den Gabentisch herum künftig genutzt wird und welche kleinen grünen Oasen es in der Nähe auch noch gibt, darüber werde ich in den kommenden Wochen weiter im Austausch mit den Nachbarn und dem Lichthaus sein. Gemeinsam aktiv in Neuplanitz – das bedeutet aber auch Projekte gemeinsam mit den Nachbarn zu gestalten. Hierzu gibt es gute Ideen – und Initiative.

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Oberrothenbach

Zwickau, 27. Juni 2020

Selbst wenn der Sommer schon da ist, kann die Oberrothenbacher nichts aufhalten, ihren im März ausgefallenen "Frühjahrsputz" nachzuholen. Heute ging es auf sechs Touren mit vereinten Kräften durch #Oberrothenbach: Ortschaftsrat, Heimatverein, jung und alt. Die Stadtteile sauber zu halten, geht nur zusammen und fängt nach meiner Meinung mit der Achtsamkeit vor der eigenen Haustür an. Denn Sauberhalten ist mehr als nur Aufräumen. Der Ausklang heute Mittag war auf dem neuen Grillplatz vor dem Vereinsheim Oberrothenbach

Kathrin Koehler Ob Wahl Zwickau Neumarkt

Neumarkt als Frischemarkt

Zwickau, 27. Juni 2020

Seit Mitte der dreißiger Jahre war der Neumakt in unserer Stadt der Frischemarkt. In meinem Büro im Rathaus sehe ich jeden Tag ein historisches Bild, auf dem sich Marktbude an Marktbude reiht. Später geriet der Neumarkt für längere Zeit ins Abseits, Handel und Leben pulsierten anderorts. Doch heute hat der Neumarkt wieder alle Chancen, ein gut besuchter Marktplatz für uns Zwickauer zu werden. Zum Urgestein des händlerischen Treibens gehört Frau Pfleger, die hier seit über vierzig Jahren bei Wind und Wetter ihren schönen Obst- und Gemüsestand betreibt. Über Jahrzehnte hat sie ihn zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann täglich mit frischem Obst und Gemüse bestückt. Eigentlich kann man schon von einem richtigen Traditionsunternehmen sprechen … der Stand von Pflegers gehört einfach zum Neumarkt. Über die vielen Jahre war und ist auch jetzt ein gerüttelt Maß an Durchhaltevermögen gefragt. Und ohne Liebe zur Arbeit geht es überhaupt nicht. Gerade in Zeiten, in denen saisonales und regionales Obst und Gemüse zu Recht einen Aufwärtstrend erleben, stelle ich mir vor, dass der Neumarkt wieder so ins Zentrum rückt, dass er zum stadtbekannten und gut frequentierten Einkaufsort für frische und qualitätvolle Produkte wird.
Übrigens soll auch die berühmte Zwickauer Brühlette vom Hauptmarkt aus ihren kulinarischen Siegeszug in die Welt angetreten haben … stimmt's?

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Kathrin Köhler besucht Wohnungsnotfallhilfe der Stadtmission Zwickau e.V.

Zwickau, 19. Juni 2020

"Obdachlos ist man auch am Wochenende." Mit diesem Satz begrüßte mich Petro Richter, Abteilungsleiter der Wohnungsnotfall- und Straffälligenhilfe in der Römerstraße 11. Wohnungslose Menschen, die es auch in Zwickau gibt, können eben nicht "Zuhause bleiben", wie es die Corona-Agenda vorgibt. Mit Petro Richter habe ich heute über seine Arbeit gesprochen, wie sich die tägliche Beratung und Unterstützung für Wohnungslose gestaltet. Denn jeden Tag aufs Neue lautet das Ziel seiner Einrichtung: "die Not nicht verwalten, sondern überwinden." Im selben Gebäude in der Römerstraße befindet sich der Tagestreff für bedürftige und hilfesuchende Menschen. Ab kommenden Montag ist er erstmals nach Corona wieder täglich geöffnet; damit endet auch die Kurzarbeit für die Mitarbeiter. Es ist nicht einfach in Worte zu fassen, wie wichtig - und leider auch notwendig - diese Angebote in unserer Stadt sind.

Das Foto entstand im Hinterhof der Römerstraße – vor der Fahrradwerkstatt. Sie gehört mit zum Angebot und bietet sicher eine gute Möglichkeit für sinnvolle Beschäftigung. Während der Coronakrise wurden und werden hier auch vermehrt Fahrräder abgegeben, um sie gegen ein neues Exemplar zu tauschen. Und ganz generell: Wer sich einen neuen - vielleicht sogar elektrischen - Drahtesel angeschafft hat, möge doch bitte den alten nicht einfach in die Ecke stellen: Die Römerstraße freut sich jederzeit über Nachschub.

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Kathrin Köhler besucht umgebaute Paulusschule in Marienthal

Zwickau, 16. Juni 2020

Wieder über den Dächern ... dieses Mal in Marienthal. Die ersten Umzüge zur Adresse der ehemaligen Paulusschule in Marienthal werden im August gefahren und direkt neben der Pauluskirche zieht Leben ein. Zur Zeit läuft die Arbeit innen und außen auf Hochtouren. Ich finde solche Trends in unseren Stadtteilen - altes Gebäude, moderne Nutzung - gut. Es muss nicht jedes Mal nur neu sein. Gemeinsam haben wir auch über Ideen gesprochen, wie es um die Pauluskirche herum weitergehen kann. Die "Schützen" der Schütz-Beratung GmbH, Josef Schütz und Christian Schütz, sowie Architekt Thomas Kertscher sind ein tolles Team mit noch genügend Ideen. Ein schönes Treffen über den Dächern von Marienthal.

OB Wahl Zwickau am 20.09.2020

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Kathrin Köhler besucht Neuplanitzer Wohngebietspark

Zwickau, 12. Juni 2020

In dieser Woche fand ich bei einem Facebook-Freund den schönen Satz: "Manchmal sollte man weder mit noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und eine Pause machen."

Ich finde, mit mehr Achtsamkeit, gelassen und aufmerksam, sieht man manchmal alltägliche und besondere Dinge auf eine andere, entschleunigte Art. Aufgeheizt und womöglich orientierungslos mit oder gegen den Strom zu schwimmen, raubt uns Kraft und Kreativität. Wichtig ist es doch, das Schöne in unserer Stadt und den Stadtteilen zu sehen und alle wartenden Aufgaben anzugehen. Eine entspannte Pause vor dem Wochenende finde ich im Grünen - am Teich im Neuplanitzer Wohngebietspark.